Grünkohl Wintersalat

Grünkohl Wintersalat

Grünkohl erlebt ja schon seit einiger Zeit einen richtigen Aufschwung, sehr zu meiner Freude, denn dieses grüne Superfood hat es mal so richtig in sich. Ich weiß noch genau, dass meine Mama immer ganz verrückt danach war und ich in meiner Kindheit oft Grünkohl essen musste. Nur mochte ich ihn damals noch nicht wirklich gerne, was vermutlich an der Zubereitung lag. Wir haben ihn zusammen mit sehr defitigen Würsten gekocht und gegessen und das war nicht so meins. Vielleicht wusste ich schon als Kind, dass vegan meine bevorzugte Ernährung sein wird? Wer weiß… 🙂

Dieser Salat wird nicht gekocht, nur geknetet und behält daher alle seine wertvollen Inhaltsstoffe. Zusammen mit dem Apfel und der roten Beete, dem Dressig aus Tahin und Zitronensaft stärkt er dein Immunsystem und schmeckt super lecker und erfrischend.

Du brauchst…

(Menge reicht für 2 – 3 Personen)

150g Grünkohl
Saft von 1 Limette
2 EL Tahin
1 ½ EL Tamari
1 EL Olivenöl
1 rote Beete (roh)
1 Apfel
50g Pinienkerne
Salz und Pfeffer

So geht´s…

Grünkohl von den Strünken befreien und in eine Schüssel geben. Zusammen mit Limettensaft, Tahin, Tamari und Olivenöl gut durchkneten, bis der Kohl weich wird.

Rote Beete und Apfel grob raspeln. Pinienkerne in der Pfanne leicht anrösten und zusammen mit Beete und Apfel unter den Kohl mischen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn du gerne mehr über den gesundheitlichen Nutzen der veganen Ernährung erfahren möchtest oder dich für eine Ernährungsberatung interessierst, vereinbare gerne ein kostenloses Kennenlerngespräch mit mir!

Gemüsebrühe

Gemüsebrühe

Ich bin wirklich ein großer Fan dieser selbstgemachten Brühe, weil ich genau weiß was drin ist. Im Supermarkt habe ich einfach kein Produkt gefunden, das ohne Zucker, viel zu viel Salz oder mir nicht bekannten Stoffen auskommt.
Die Zubereitung dauert wirklich nur wenige Minuten und ich hoffe, sie schmeckt dir genau so gut wie mir.

Deine Anne

Du brauchst…

500g Gemüse (Karotte, Sellerie, Petersilienwurzel, Lauch)
1 Bund Petersilie
100g Salz

So geht´s…

Im ersten Schritt das Gemüse waschen und alles grob in gleich große Stücke schneiden.

Das Gemüse zusammen mit dem Salz und der Petersilie in eine Küchenmaschine geben und alles zerkleinern, bis eine feinkörnige Masse entsteht. Das geht ziemlich schnell und dauert keine Minute.

Fertig ist deine selbstgemachte Gemüsebrühe. Im Kühlschrank hält sie locker ein halbes Jahr, vermutlich sogar länger. Da ich ausschließlich selbstgemachte Brühe verwende und die immer ratzfatz aufgebraucht ist, kann ich die maximale Haltbarkeit gar nicht genau bestimmen.

Beim Kochen gebe ich ca. 1 -2 EL auf einen Liter kochendes Wasser, je nach Geschmack auch gerne mehr oder weniger. Manchmal verwende ich die Paste auch direkt zum Würzen, dafür packe ich einen EL direkt beim Kochen in die Speisen dazu.

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Porridge mit geriebenem Apfel und Banane

Porridge mit geriebenem Apfel und Banane

Frühstück ist meine liebste Mahlzeit, denn es ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie produktiv mein Tag werden wird. 

Starte ich den Tag mit einem Semmel-Frühstück, also Marmelade, Honig & Co., kann ich mich danach direkt wieder ins Bett legen. Ich werde richtig müde davon und leider zieht sich diese Trägheit bei mir durch den restlichen Tag. Ein einziges Auf und Ab mit meinem Blutzuckerspiegel, der durch den raschen Anstieg dank Zucker in der selben Geschwindigkeit wieder in den Keller rauscht. Heißhungerattacken sind vorprogrammiert…

Nicht so mit einem Porridge zum Frühstück. Hafer nährt und wärmt den Körper, was gerade im Winter sehr angenehm ist. Gute Fette aus Nüssen und Saaten sind ein guter Proteinlieferant, versorgen dich mit Vitaminen und Mineralstoffen wie Kupfer, Magnesium, Kalium und Zink. Ergänzt um ein wenig Obst deiner Wahl bist du für den Tag bestens gestärkt.

Dieses Frühstück schenkt dir Energie, anstatt dir Energie zu entziehen. Probiere es einfach mal aus und beobachte dich einmal ganz gezielt 1 – 2 Stunden nach dem Frühstück wie es dir geht. 

Achtsamkeit im Umgang mit unserem Körper ist aus meiner Sicht mehr als ein wöchentliches Workout im Fitnessstudio oder der Yogakurs. All das bringt dir nur sehr wenig, wenn du nicht darauf achtest was du isst.

Wissenschaftler sind sich schon sehr lange darüber einig, dass uns die falsche Ernährung krank macht. Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch auch, dass eine gesunde pflanzenbasierte Ernährung uns heilen kann. Wie schön ist das denn? 🙂

Deine Anne

Du brauchst…

(für 2 Personen)

8 EL Müsli zuckerfrei (alternativ kernige Haferflocken)
2 Bananen
1 Apfel
ca. 300 ml Hafer-Vanille-Drink (oder eine andere Pflanzenmilch deiner Wahl)

Tipp: die Menge der Flüssigkeit richtet sich ein bisschen danach, wie kompakt oder flüssig du dein Porridge am liebsten isst. Taste dich mit der Menge daher am besten vorsichtig heran, du brauchst jedoch mindestens so viel davon, dass die Haferflocken im Topf bedeckt sind.

Topping:
Kakao-Nips
Hanfsamen
Mandeln
Banane

So geht´s…

Eine der beiden Bananen in einem kleinen Topf mit einer Gabel zerdrücken, die Haferflocken sowie die Pflanzenmilch hinzufügen. Alles verrühren und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Bitte dabei regelmäßig umrühren, da es schnell mal anbrennt. In der Zwischenzeit den Apfel grob reiben.

Wenn die Haferflocken schön cremig und homogen sind, den Topf vom Herd nehmen und den geriebenen Apfel unterrühren. Weiteres Erwärmen oder Kochen ist nicht notwendig.

Beliebig mit Bananenscheiben, Kakao-Nips, Mandeln und/oder Hanfsamen dekorieren und fertig ist dein gesundes und nahrhaftes Frühstück.

Fertig!!

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Kürbis-Hack-Pfanne

Kürbis-Hack-Pfanne

Hab ich es schon erwähnt? Ich liiiiebe Kürbis 🙂 Diese Kürbis-Hack-Pfanne geht super schnell, wie alle meine Rezepte und kommt mit sehr wenigen Zutaten aus.

Wenn du keine Sojaschnetzel hast, geht auch Naturtofu, den du dann anstelle der Schnetzel direkt in die Pfanne bröselst und so lange bei mittlerer Hitze brätst, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Erst dann kommen alle anderen Zutaten hinzu. 

Gesundes Essen ist einfach und geht schnell. Probier´s aus und hinterlasse mir gerne deine Meinung dazu in den Kommentaren. 

Ich freu mich drauf von dir zu hören. 
Deine Anne

Du brauchst…

(Menge reicht für 3 – 4 Personen)

300 g Sojaschnetzel fein

1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis
2 Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Dose Tomaten in Stücke
Olivenöl
Salz
Kreuzkümmel
Gemüsebrühe
2 Medjool Datteln
Majoran

Creme fraiche (vegan)

So geht´s…

1. Die Sojaschnetzel müssen vor dem Gebrauch in etwas Gemüsebrühe eingeweicht werden – bitte achte hier am besten auf die Anweisung direkt auf der Packung und weiche die Schnetzel danach ein.

2. Als nächstes den Kürbis waschen, in gleich große Stücke schneiden (Hokkaido brauchst du nicht zu schälen, du kannst ihn mit Schale essen) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben.

Den Kürbis mit etwas Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Zimt würzen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Backe den Kürbis nun für ca. 20 im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze.

3. Zwiebel, Knoblauch und Karotten fein schneiden und alles zusammen in etwas Olivenöl kurz anbraten. Die eingeweichten Sojaschnetzel hinzu geben (achte bitte darauf, dass das überschüssige Wasser vorher abgegossen wird, das Gericht verwässert sonst zu sehr) und ebenfalls für ca. 10 Minuten mit anbraten.

4. Im nächsten Schritt kommen nun die Dose Tomaten dazu, die fein geschnittenen Datteln (alternativ gehen auch Rosinen), Majoran, Kreuzkümmel und etwas Salz und Pfeffer.

5. Mittlerweile sollte auch der Kürbis herrlich duften und schön weich sein. Schalte den Ofen aus und gib den Kürbis direkt mit in die Sojapfanne und verrühre alles gleichmäßig.

Ein letztes Mal abschmecken und zum Schluss mit etwas veganer Creme fraiche servieren. Guten Appetit!

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Gemüselasagne

Gemüselasagne

Nach einer deftigen Lasagne konnte ich mich früher eigentlich immer direkt ins Bett legen, da der Käse, das Fleisch und Bechamelsoße meinen Organismus total überfordert hatten. Bleierne Müdigkeit, ununterbrochenes Gähnen und null konzentrationsfähig… all das, nach 20 Minuten Genuss…

Mit meiner veganen Gemüselasagne passiert mir das heute zum Glück nicht mehr. Die Lasagne steckt voller gesunder Lebensmittel, die der Körper easy verarbeiten kann und sich wichtige Nährstoffe rausholt.Und dabei ist sie mindestens genau so cremig, vollmundig und lecker wie ihre „fleischige Schwester“. Nach dem Essen fühle ich mich genährt und nicht zerstört 🙂

Viel Spaß beim Nachkochen und lasst mir gerne deine Erfahrungsberichte in den Kommentaren da. Ich bin gespannt ob´s euch genau so gut schmeckt!

Eure Anne

Du brauchst…

1 Knoblauchzehe
1 rote Zwiebel
2 EL Tomatenmark
1 Zweig Rosmarin
8 Zweige Thymian
1 Prise Salz
Pfeffer
1 rote Paprika
½ Aubergine
1 kleine gelbe Zucchini
1 Dose Tomaten in Stücke

Lasagneplatten (für dieses Gericht habe ich glutenfreie Platten verwendet, es gehen aber auch alle anderen)

für die vegane Bechamel brauchst du…

150g Cashew-Bruch
175 ml kochendes Wasser
40 ml Rapsöl
1 Prise Salz
1 Prise Muskatnuss
1 Spritzer Zitronensaft
1 geh. TL Dinkelmehl

So geht´s…

1. Knoblauch und Zwiebeln fein schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark hinzugeben und ebenfalls ein paar Minuten mit anrösten, das gibt dem Gericht noch mehr Geschmack.

2. Paprika, Aubergine und Zucchini in gleich große, mundgerechte Stücke schneiden und mit in die Pfanne zu Zwiebel und Knoblauch geben. 2 Minuten mit anbraten.

3. Dann das Gemüse mit der Dose Tomaten aufgießen, verrühren und wenn es etwas zu wenig Flüssigkeit ist, gerne mit einem Schluck Gemüsebrühe verlängern. Alles mit Salz und Pfeffer würzen, sowie die Rosmarin- und Thymianzweige hinzugeben. Bei geschlossenem Deckel für ca. 20 Minuten einkochen lassen.

4. In der Zwischenzeit kannst du die Bechamelsoße zubereiten. Hierfür gibst du alle Zutaten in einen leistungsstarken Mixer und mixt die Masse so lange, bis sie glänzt und alle Stückchen weg sind. Das kann ein paar Minuten dauern, je nachdem wie stark auch dein Mixer ist.

5. Wenn die 20 Minuten rum sind und deine Soße vorbereitet ist, können wir auch schon die Lasagne schichten. Deine gekochte Menge sollte für insgesamt drei Schichten reichen.
Nimm eine Auflaufform deiner Wahl und gehe wie folgt vor: erste Schicht Gemüse, darauf ein paar EL Bechamel, darauf die Lasagneplatten legen. Dann wieder von vorn, erste Schicht Gemüse, darauf wieder ein paar EL Bechamel und zum Abschluss Lasagneplatten.  Die letzte Schicht ist das restliche Gemüse und darauf die restliche Bechamelsoße. Achte darauf, dass die Bechamelsoße diesmal deckend über dem Gemüse ist, da sie uns sozusagen als Käseersatz dient.

Anschließend wird das Ganze im vorgeheizten Backofen, Ober-/Unterhitze bei 180 Grad für ca. 25 Minuten gebacken.

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Süßkartoffel Curry

Süßkartoffel Curry

Der Herbst ist da und kulinarisch eine wie ich finde wunderbare Zeit. Ich liebe Eintöpfe, Suppen, Kohl und Kürbisse und freue mich sehr darüber, wieder ein bisschen herzhafter und deftiger kochen zu können, weil durch die sinkenden Temperaturen mein Körper auch einfach weniger Lust auf Salat hat.
Geht es dir auch so? Vor zwei Wochen sind bei uns in Bayer die Temperaturen dermaßen in den Keller gesunken, dass mir durchgehend kalt ist. Da kommt eine wohlig warme Spitzkohlsuppe am Wochenende gerade recht.

Viel Spaß beim Nachkochen 🙂

Du brauchst…

(Menge reicht für 4 Personen)

1 Tasse Reis

1 große Süßkartoffel
2 gelbe Spitzpaprika
2 mehlig kochende Kartoffeln
2 Tomaten
1 Zwiebel
1 Daumen großes Stück Ingwer
1 TL Bockshornklee
1 TL Senfsamen
1,5 TL gem. Koriander
Salz
Chiliflocken
Saft ½ Limette
Kokosöl
1 Dose Kokosmilch

So geht´s…

1 Wasche den Reis und koche ihn laut Packungsbeilage. 

2. Kokosöl in einem großen Topf langsam erhitzen und die Senfsamen darin anbraten bis sie leicht anfangen aufzuplatzen. Dann den Bockshornklee, das Corianderpulver und die fein geschnittenen Zwiebeln mit dazu geben und mit anbraten.

3. Nach ca. 3 – 5 Minuten den fein geschnittenen Ingwer und die klein geschnittenen Tomaten hinzufügen, kurz umrühren und mit der Kokosmilch ablöschen. Fülle die Kokosmilch-Dose nochmal bis zur Hälfte voll mit Wasser und gib sie in den Topf. Wenn du es etwas cremiger magst, gib mehr Kokosmilch dazu.

4. In der Zwischenzeit die Kartoffeln, Süßkartoffel und Paprika in gleich große Stücke schneiden.

5. Kartoffeln und Süßkartoffel in den Topf geben und kochen bis sie bissfest sind, dauert ca. 10 – 15 Minuten, je nachdem wie groß deine Stücke sind.

6. Dann erst die Paprika dazu, die ist schneller gar und wird sonst matschig wenn sie zu lange gekocht wird.

Zum Schluss schmecke das Curry nun mit etwas Salz, Limettensaft und Chiliflocken ab.

Lass es dir sehr gut schmecken!

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